Heute zog ich ganz überrascht ein „Päckchen“ aus meinem Briefkasten, welches mir erstmal Rätsel aufgab. Hab ich was bestellt? Nein eigentlich nicht. Nach dem öffnen fiel es mir aber schnell wieder ein.

Geheimnisvolle Postsendung

Vor 2 Tagen, tauchte in der Timeline von meinem Instagram, dieses Bild auf und ich dachte Unwissenderweise wirklich, dass dem Herrn ein Vogel aufs Armband kackte und kommentierte dem entsprechend. Wie sich aber schnell heraus stellte, ist der weiße Fleck der Bodensee bzw. der Umriss in klein vom Bodensee. Bisschen peinlich vielleicht, aber ich kann ja nun wirklich nicht wissen wie der Bodensee aussieht. Ich war schließlich noch nie da.

Ich wurde also aufgeklärt und mir wurde auch so ein Armband angeboten. Ich sagte zu, aber erwartete nicht wirklich so ein Armband und hab das kurz darauf schon wieder vergessen.

Bis ich eben, die oben erwähnte Postsendung öffnete und folgendes auspackte.

ÜberraschungsInhalt

Eine nette Geste wie ich finde und ein gutes Beispiel dafür wie auch Tourismusunternehmen Social Networks und Social Media nutzen können und sollten. Nicht das sich jetzt jede Region solche Armbänder anschaffen muß und diese verteilen sollte. Falls sie wollen, können sie sich aber auch an Bliwiko wenden. Die positive Reaktion mit einem Augenzwinkern ist das Beispielhafte und das kleine Überraschungspaket das kleine i-Tüpfelchen.

Statt sich über mein Kommentar zu ärgern und es stehen zu lassen ohne darauf zu reagieren oder gar in einem besserwisserischen Ton daher zu kommen, erklärt man spaßig was es damit auf sich hat und macht sich außerdem noch die kleine Mühe meine Adresse rauszufinden und mir ein kleines Paket mit Geschenken zu schicken.

Das ist alles kein Hexenwerk und keine neue Art und Weise. Ich habe schon das ein oder andere mal vergleichbares erfahren. Es macht aber den kleinen Unterschied aus und weckt tatsächlich die Neugier und hinterlässt einen sehr Positiven Eindruck.

Auf der anderen Seite, zeigt es mir aber auch wieder einmal, wie weit voraus andere Regionen der Insel Usedom oder dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind. Es stimmt mich ein wenig nachdenklich. Vor allem wenn man bedenkt, mit wie viel Ideen man schon auf taube Ohren stieß oder einfach belächelt wurde. Wie Beratungsresistent und Arrogant einem die Tür gewiesen wurde oder wie Angebote einfach ignoriert werden.

Manchmal hat man wirklich das Gefühl das Projekte wie der INSELpod oder das USEDOM-Magazin mit Absicht ignoriert werden und insgeheim darauf gewartet wird, das man aufgibt und hinschmeißt. Die Besucherzahlen der Webseiten zeigen eigentlich sehr deutlich, das die Projekte zumindest beobachtet werden. Auf Feedback und/oder nützliche Informationen wartet man aber vergeblich.

Es gibt so viele Möglichkeiten positive und nachhaltige Werbung für diese Insel zu machen, aber scheinbar wollen viele ihre Komfortzone gar nicht verlassen und glauben das alles so weiter läuft, wie es in den letzten 20 Jahren lief. Dabei sieht ein Blinder mit Krückstock, welchen Trend die Insel verschlafen hat, welche Möglichkeiten ungenutzt bleiben und vor allem der eindeutige Mangel an Verständnis.