Den Newsletter zum INSELpod, gibt es schon eine ganze Weile, wenn nicht sogar schon genau so lange wie den Podcast selbst. Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau gerade. Das zeigt auch schon, wie Stiefmütterlich wir uns eigentlich um diesen gekümmert haben.
Mit der Umstellung des Podcasts auf eine kurze tägliche Ausgabe, statt wie bisher alle 3 Wochen eine lange Folge aufzunehmen, machte ich mir auch Gedanken wie man den Newsletter weiter nutzen kann.

Newsletter kann jeder Abonnieren

Bisher veröffentlichten wir einen Newsletter immer, nach dem wir eine neue Folge online stellten. Ich glaube manchmal haben wir das sogar vergessen. Da wir nun täglich einen Podcast veröffentlichen, müßten wir dementsprechend auch täglich den Newsletter verschicken. Das macht in meinen Augen für unser Format Sinn aber auch wieder nicht. Auf der einen Seite haben wir nun mehr aktuellere Themen und wer den Podcast nicht per Podcatcher wie iTunes oder Instacast abonniert hat, möchte diese Themen natürlich auch aktuell auf dem Tisch haben. Andererseits könnte ein täglicher Newsletter aber auch Nutzer wieder vertreiben bzw. nerven und so eher das Gegenteil bewirken.

Man kann sich wieder abmelden

Was nämlich oft auch vergessen wird ist, dass man einen Newsletter auch wieder abbestellen kann. Stattdessen ärgert man sich jedes mal darüber das man schon wieder eine Mail von „denen“ hat. Ich kenne das auch von mir.
Irgendwann habe ich mich mal bei einem Newsletter angemeldet, über ein Thema das mich interessierte und auch immer noch interessiert. Nun wächst die Mailflut aber bei uns allen ständig an und irgendwann bekommt man das Gefühl man muß aufräumen. Schnell geraten Newsletter dann ins Visier. Obwohl man also den einen Newsletter unter vielen anderen, noch liest und interessant findet ist er zumindest im Unterbewußtsein mit verantwortlich dafür das man so viele Mails bekommt die einen Nerven und von der Arbeit abhalten. Weil man sich dann also schon ärgert, wenn man nur die Betreffzeile „Newsletter …“ liest, löscht man diesen ungelesen statt die Mail zu öffnen und auf den Link zum Abbestellen zu klicken. So passiert das dann jedesmal und schnell wird so auch ein Negatives Bild beim Nutzer erzeugt, obwohl er es selber steuern könnte und der Versender des Newsletter nichts dafür kann.

Meine Idee und was sie Auslösen soll

Diese Überlegungen brachten mich nun dazu, den Newsletter zum INSELpod einmal in der Woche zu verschicken. Dies wird immer Sonntags sein, mit einem Rückblick auf die Woche. Es wird in 2 oder 3 Sätzen noch einmal drin stehen welche Themen es an den jeweiligen Tagen gab. So hoffe ich trotzdem die Nutzer zu erreichen die den Podcast zwar hören, aber nicht abonniert haben. Außerdem bewirkt es auch das der INSELpod wieder präsenter bei den Interessenten ist und diese die Seite dann auch so aufrufen weil sie ja wissen das jeden Tag eine neue Folge online geht.

und der Mehrwert?

Natürlich soll der Newsletter zu dem Wochenrückblick, demnächst auch noch einen Mehrwert bieten. Hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt. So kann es zu einem Thema vom Montag, bis zum Sonntag schon neue Entwicklungen oder noch mehr Informationen geben. Dann bietet es sich natürlich an, diese im Newsletter auch mit auszuliefern. Bestimmte spezielle Angebote, können unter den Abonnenten verlost werden oder nur an diese weitergegeben werden. So kann der Newsletter also auch für User von Nutzen sein, die den Podcast  eh schon abonniert haben.

Was kostet mich das?

Den Abonnenten kostet das natürlich nichts, aber auch den Versender kostet es nicht viel. Moderne Content Management Systeme bringen die Möglichkeit Newsletter zu verschicken entweder schon von Haus aus mit oder lassen das Nachrüsten per Plugin zu. Aber es gibt auch die Möglichkeit auf externe Systeme zurückzugreifen. Meine Wahl für den INSELpod, fiel hier auf Mailchimp. Mailchimp dürfte wohl der bekannteste Newsletter-Service momentan sein. Die Möglichkeiten der Anpassung sind grenzenlos, aber wie ich selbst feststellen musste, gerade bei der ersten Einrichtung, auch etwas kompliziert gestaltet. Trotzdem denke ich das Mailchimp eine sehr gute Wahl ist und ich hoffe das, dass Erstellen jetzt beim nächsten mal auch einfacher ist.

Mein Fazit

Auch wenn sich der Begriff Newsletter erst mal etwas Angestaubt anfühlt und anhört, sollte man diese absolut nicht vernachlässigen. Man hat doch einige Vorteile zum moderneren RSS-Feed. Mails kann jeder empfangen und lesen, dagegen kann nicht jeder mit RSS umgehen. Man kann die Abonnenten deutlich persönlicher ansprechen. Spezielle Angebote kann man besser an die Zielgruppe weiter geben, als mit einem Blogpost der eventuell auch nur die anzieht die gewinne abgrasen wollen. Man kann Werbung auch zielgerichteter  ausliefern, aber das sollte man natürlich nicht übertreiben.

Wenn sie für ihr Geschäft oder Unternehmen auch einen Newsletter anbieten wollen und Hilfe dabei brauchen, können Sie sich gerne bei uns melden.

Den INSELpod kann man übrigens hier abonnieren.